Neue Ära für die E-Rechnung in der Schweiz Admin
Das KMU-Portal des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO kündigt für die Schweiz eine „Neue Ära für die E-Rechnung“ an. Der Grund: Ab dem 1. Januar 2016 müssen alle Lieferanten der Bundesverwaltung für Beschaffungen im Wert von über 5000 Franken die E-Rechnung benutzen. Wie die Bundesverwaltung verlangen immer mehr grosse Organisationen mit einem umfangreichen Rechnungsvolumen von ihren Geschäftspartnern die E-Rechnung.

Es geht um 700‘000 Rechnungen

Der Grossteil der 700'000 Rechnungen, die der Bund jedes von seinen rund 70‘000 Lieferanten Jahr erhält, wird derzeit immer noch auf Papier erstellt und muss dann digitalisiert werden. Derzeit erhält die Bundesverwaltung erst rund 20 Prozent der Rechnungen auf elektronischem Wege. Deshalb das Bestreben, diesen Anteil rasch zu erhöhen. Indem die Lieferanten des Bundes zur E-Rechnung verpflichtet werden, wird sich der Übergang zur E-Rechnungsstellung in der ganzen Schweiz beschleunigen.

Mehr Effizienz

Simon Zbinden, Leiter E-Government im Eidgenössischen Finanzdepartement, freut sich auf die Effizienzsteigerung und die Einsparungen, die durch die E-Rechnung ermöglicht werden. Das gilt nicht nur für die Bundesverwaltung, sondern auch für die gesamte Volkswirtschaft, in der jedes Jahr rund 700 Millionen Rechnungen ausgestellt werden. Die Verpflichtung für alle Lieferanten des Bundes, zur E-Rechnung überzugehen, wird die Verbreitung der elektronischen Rechnungsstellung in der Schweiz beschleunigen.

KMU können sich beraten lassen

Simon Zbinden unterstreicht: "Der Bundesverwaltung ist bewusst, dass sich die Lieferanten in unterschiedlichen Situationen befinden und unterschiedliche Bedürfnisse haben. Darum bietet sie ihren Lieferanten drei verschiedene Lösungen an, elektronische Rechnungen zu versenden. Darüber hinaus steht die Bundesverwaltung den Lieferanten in der Einführungsphase der E-Rechnung beratend zur Verfügung."



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