«Die Zukunft gehört der IT-Industrialisierung» Admin

Andreas Merz, 50-jährig (Bild), Gründer und Geschäftsführer der META10 in Baar, unterstreicht im Gespräch mit den «Cloud E-News»: «Wir stellen den Klein- und Mittelunternehmen mit 1 bis über 200 Mitarbeitenden ihre bedürfnisgerechte informationstechnologische (IT) Infrastruktur in der Cloud in industrialisierter Form zur Verfügung. Das senkt dank der Skaleneffekte die Kosten. Zugleich profitieren die Nutzerinnen und Nutzer von einer hohen Sicherheit – und sie müssen sich nie mehr um die laufende IT-Wartung, zeitraubende Fehlerbehebungen, teure Investitionen in eine stets leistungsfähigere Hardware, Backups oder um die unentwegt erforderlichen Softwareupdates kümmern.»

Andreas Merz, wie sieht der Alltag etlicher Klein- und Mittelunternehmen rund um ihre Computer zuweilen aus?

Andreas Merz: Oft ist die informationstechnologische Infrastruktur nicht aus einem Guss, sondern im Zuge der Entwicklung eines Unternehmens während Jahren entstanden. Um die normale Wartung und die laufenden Softwareupdates kümmern sich Mitarbeitende, die das neben ihrer Hauptarbeit so nebenbei auch noch machen. Bei grösseren Problemen und Abstürzen oder bei notwendigen oder ins Auge gefassten Neuanschaffungen von Hardware und Software wird ein Externer IT-Spezialist zugezogen. Dieser schreibt fleissig Stunden auf, was rasch mal ins Geld gehen kann. Kommt dazu: Die IT-Arbeitsplätze und Softwarelizenzen sind kaum haargenau auf die gegenwärtigen Bedürfnisse abgestimmt.

Lässt sich denn das alles durch das Verlegen der informationstechnologischen Infrastruktur in die Cloud korrigieren?

Andreas Merz: Seit der Gründung der META10 vor mehr als zehn Jahren sind wir bestrebt, den Klein- und Mittelunternehmen zu jedem Zeitpunkt die für sie sichere, jederzeit upgedatete, bedürfnisgerechte informationstechnologische Infrastruktur so kostengünstig wie möglich anzubieten. Mit dieser Lösung nutzen die Unternehmen in ihren Räumlichkeiten oder von überall her auf der Welt dann nur noch ihre Endgeräte sowie Scanner und Drucker. Die unternehmenseigenen Server haben ausgedient. Die Programme laufen über eine Internetverbindung in unseren Schweizer Rechenzentren, wo auch die Daten nach allen Regeln der Kunst und gemäss den gesetzlichen Auflagen sicher gespeichert
werden.

Wie entstehen bei diesem Vorgehen gegenüber einer klassischen unternehmenseigenen informationstechnologischen Infrastruktur die Kosteneinsparungen?

Andreas Merz: Ich spreche in diesem Zusammenhang gerne von einer Analogie zu den Skaleneffekten eines Industrialisierungsprozesses: Wir warten und updaten alle benötigten Programme und tätigen alle Schutzmassnahmen und Backups für die Sicherheit von Daten und Systemen sozusagen im industriellen Ausmass für alle Kunden in unseren Rechenzentren. Da entstehen für jeden einzelnen Arbeitsplatz erhebliche Einsparungen gegenüber dem klassischen Vorgehen bei einer unternehmenseigenen informationstechnologischen Infra-
struktur.

Welche Rolle spielt das Internet bei diesem Vorgehen?

Andreas Merz: Die dauernde Entwicklung der Geschwindigkeit und Bandbreiten des Internets, die unablässige Verbreitung der Internetzugriffspunkte sowie der ultraschnellen mobilen Datennetze erleichtern den raschen Vormarsch der Verlegung der gesamten informationstechnologischen Infrastruktur von den eigenen Büroräumlichkeiten in die Cloud beziehungsweise in unsere Rechenzentren.

Wie befriedigen Sie die individuellen informationstechnologischen Bedürfnisse der einzelnen Unternehmen?

Andreas Merz: Ein Unternehmen, das sich für unsere Lösung entscheidet, bekommt Zugriff auf eine Plattform. Dort lassen sich für jeden Arbeitsplatz genau diejenigen Programme aktivieren, die an diesem Arbeitsplatz wirklich genutzt werden. Das sind die allgemein üblichen Programme und natürlich je nach Branche verschiedene branchenspezifische Programme. Bezahlt wird dann pro Arbeitsplatz nur die Nutzung der Programme, die für diesen aktiviert sind. Ein Programm kann für einen Arbeitsplatz auch wieder deaktiviert werden. Dann wird es für diesen Platz nicht mehr bezahlt. Somit entstehen dem Unternehmen nie Kosten für gar nicht benötigte Programmlizenzen und den damit verbundenen Wartungsarbeiten. Alles ist massgeschneidert auf den Programmnutzungsbedarf der jeweils tätigen Mitarbeitenden ausgerichtet.

Für welche Branchen lohnt sich die Verlegung der informationstechnologischen Infrastruktur in die Cloud beziehungsweise in Ihre Rechenzentren am meisten?

Andreas Merz: Bei Klein- und Mittelunternehmen, bei denen jeder Mitarbeitende an einem Computerplatz sitzt, gibt es rein mathematisch am meisten Skaleneffekte und damit Kosteneinsparungen pro Mitarbeitenden aus der
Industrialisierung der Informationstechnologie. Das sind namentlich dienstleistungsorientierte Branchen wie Anwälte, Treuhänder, Unternehmensberater aller Art, Unternehmen aus Finanzen, Versicherungen, Immobilien und Personalvermittlung. Unternehmerinnen und Unternehmer aus diesen Branchen erkennen meist blitzschnell die erheblichen Vorteile der von uns gebotenen umfassenden Verlagerung der informationstechnologischen Infrastruktur in die Cloud beziehungsweise in unsere Schweizer Rechenzentren.


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