Weckruf für die KMU: Strategie «Digitale Schweiz» des Bundesrats Admin
Für den zukünftigen Erfolg der Schweiz ist zentral, dass alle Beteiligten die Chancen der Digitalisierung nutzen. Das ist eine Kernaussage des Bundesrats bei der Präsentation seiner Strategie «Digitale Schweiz» am 20. April 2016. Im Bereich der Wirtschaft ist es namentlich ein Weckruf für die Klein- und Mittelunternehmen KMU. Diese können nur überleben, wenn sie sich den Erfordernissen der digitalen Welt und der «Industrie 4.0» konsequent anpassen.

Vierte industrielle Revolution


Klein- und Mittelunternehmen, KMU, sind Unternehmen von einem bis zu 249 Mitarbeitenden. Davon gibt es laut den letzten Zahlen in der Schweiz 561'619. Diese beschäftigen 2'924'679 Mitarbeitende. Das sind 68 Prozent oder mehr als zwei Drittel der Erwerbstätigen. Will die Schweiz weiter zu den wirtschaftlich fortschrittlichsten Ländern der Welt zählen, müssen die KMU mit der laufenden vierten industriellen Revolution klarkommen: Nach der Maschinisierung, der Elektrifizierung und der Automatisierung geht es jetzt um die Digitalisierung samt der Roboterisierung, der «Industrie 4.0».

«Digitale Schweiz» ist eine Dachstrategie


Mit der Strategie «Digitale Schweiz» will der Bundesrat für die KMU und alle andern Unternehmen sowie für die Forschung und Wissenschaft und die privaten Haushalte die bestmöglichen Voraussetzungen zur proaktiven Bewältigung der Digitalisierung schaffen. Es ist eine Dachstrategie, die alle notwendigen und vom Staat aus möglichen Aktivitäten koordiniert. Es soll alles unternommen werden, damit für die Digitalisierung alle Voraussetzungen wie die notwendige Infrastruktur, gesetzliche Regulierung, gezielte Projektunterstützung, notwenige Koordination mit dem Ausland und wissenschaftliche Unterstützung geschaffen und stets weiterentwickelt werden.

Jedes einzelne Unternehmen ist selbst gefordert


Klar, im Schweizer Modell der möglichst freien Marktwirtschaft kann der Staat für die Bewältigung der Herausforderungen der Digitalisierung nur die bestmöglichen Rahmenbedingungen kreieren. Innerhalb dieser ist jedes einzelne Unternehmen selbst gefordert, seine Anpassungsstrategie festzulegen. Wo es noch nicht geschehen ist, müssen sich die Verantwortlichen in jedem Unternehmen zuerst mal mit den potenziellen Auswirkungen der Digitalisierung auf ihr Geschäft systematisch auseinandersetzen.

Cloud-Computing als wichtiger Schritt in die Zukunft


Für Klein- und Mittelunternehmen, die ihr Geschäft heute schon überwiegend mit elektronisierten Arbeitsplätzen abwickeln, ist die Wahl einer Cloud-Computing-Lösung ein wichtiger Schritt in eine erfolgreiche digitalisierte Zukunft. Denn auf einen Schlag werden mit einer solchen Lösung die umfassende Vernetzung des Unternehmens, die stets notwendigen Updates und Anpassungen an den Digitaltechnologiefortschritt sowie die grösstmögliche Datensicherheit sichergestellt.


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