„Wichtig ist, dass die Server für die Cloud in der Schweiz stehen“ Admin

Bruno Aeschlimann, was ist die Acton-Gruppe?
Bruno Aeschlimann: Die Acton-Gruppe besteht seit genau 30 Jahren mit Sitz an zentraler Lage in Zug. Die Acton Treuhand AG ist hauptsächlich in den Bereichen Buchführung, Steuerberatung, Wirtschaftsberatung und Treuhanddienstleistungen tätig. Die Acton Revisions AG führt Wirtschaftsprüfungen in allen Branchen durch, und zwar insbesondere im Bereich der Klein- und Mittelunternehmen. Die Acton-Gruppe ist eine erstklassige Adresse in Zug und arbeitet eng mit den örtlichen Behörden, Banken und Anwälten zusammen. Seit 2012 haben wir eine Zweigniederlassung in der Altstadt von Luzern.

Was sind derzeit die Herausforderungen in der Schweizer Treuhandbranche?
Bruno Aeschlimann: Der Kunde will von gut vorbereiteten, fachlich top ausgebildeten Treuhänderinnen und Treuhänder beraten werden. Die Treuhänderin und der Treuhänder sind Vertrauenspersonen und damit oft eine Beraterin und ein Berater in fast allen Lebenslagen. Es gilt, zukünftige Entwicklungen zu erkennen, damit diese gemeinsam mit dem Unternehmen auf der ganzen Linie korrekt und zielführend gemeistert werden können.

Was sind Ihre speziellen Stärken zur Bewältigung dieses Challenges?
Bruno Aeschlimann: Als international ausgerichtetes Treuhandunternehmen spüren wir stets die kommenden gesetzlichen Änderungen im Inland und im Ausland. Die Unternehmen verlangen dann qualifizierte und schnelle Antworten sowie gut dokumentierte Lösungen. Immer mehr von ihnen, ganz besonders jüngere Unternehmen im Internetbereich, streben papierlose Lösungen an. Dabei werden die Unterlagen übers Internet zur Verfügung gestellt. Damit werden Effizienzgewinne angestrebt und auch erzielt.

Welche informationstechnologischen Herausforderungen entspringen daraus?
Bruno Aeschlimann: Die gesamte Informationstechnologie muss stets auf einem qualitativ hohen Niveau funktionieren. Die Softwareupdates sollten im Gegensatz zur früher viel häufiger, meist sogar in Echtzeit gemacht werden. Etliche Unternehmen wollen zwar die Tagesbuchhaltung selber führen, sich aber nicht um Updates und das häufig notwendige Stopfen von Sicherheitslöchern in den Systemen kümmern.

Nutzen Sie dafür die moderne Cloud-Technologie?
Bruno Aeschlimann: Ja, bei uns haben die Unternehmen die Möglichkeit, sich in einen abgetrennten Bereich unseres Systems einzuloggen. Dort können sie mithilfe unserer Buchhaltungssoftware ihre Buchhaltung nachführen. Wir können jederzeit auch auf die Daten zugreifen. Das erlaubt uns, die Spezialwissen erfordernden Arbeiten wie Mehrwertsteuer, Steuern oder Jahresabschluss auszuführen. Bei diesem Vorgehen braucht sich das Kundenunternehmen nie Sorgen um die Software, Updates oder Back-ups zu machen: Das wird von unserer Cloud-Lösung erledigt.

Welche Vorteile entstehen aus einer solchen Cloud-Lösung?
Bruno Aeschlimann: Unsere Revisionsteams und die Mitglieder der Geschäftsleitung können vor Ort beim Kundenunternehmen, auf Geschäftsreisen oder an Homeoffice-Tagen auf sämtliche Daten und Programme zugreifen. Wir können somit als Dienstleister von überall her und zu jeder Zeit über die notwendigen Daten verfügen und damit arbeiten. Kommt dazu: Dank des Service unseres Cloud-Gebers brauchen auch wir uns nicht mehr mit Back-ups, Updates oder neuer Hardware herumzuschlagen. Und dank des Supports für die Cloud-Lösung lassen sich auftauchende Probleme in der Regel ohne Warterei auf einen Techniker rasch und zufriedenstellend lösen.

Wie steht es mit der Sicherheit der Cloud-Lösung
Bruno Aeschlimann: Die Kundendaten sind auf den Servern von META10 gespeichert. Wichtig ist, dass diese Server einerseits in der Schweiz stehen und andererseits, dass es sich um eine „geschlossene Cloud“ handelt: Der Kreis der zugriffsberechtigten Personen muss überschaubar sein. Es handelt sich damit um keine offene Cloud à la iCloud. Der Name „Cloud“ ist somit in diesem Zusammenhang eigentlich nicht ganz korrekt, weil man sich darunter ja eher eine weit offene Cloud vorstellt – was bei uns eben nicht der Fall ist. Gleichwohl ist es uns bewusst, dass die Datensicherheit zu einem grossen Teil von den Menschen abhängt, die mit den Daten arbeiten.

Ein Ratschlag an andere Unternehmen?
Bruno Aeschlimann: Ich kann hier eigentlich nur den gleichen Ratschlag wiederholen, den ich den Unternehmen im Zusammenhang mit der Auslagerung der Buchhaltung, der Steuern, der Mehrwertsteuer und anderer Bereiche immer wieder erteile: Es macht in der Regel wenig Sinn, wenn sich ein kleines oder mittleres Unternehmen selber um die Buchhaltung kümmert. Besser ist, wenn dieser Bereich an einen professionellen Treuhänder ausgelagert wird. In der gewonnen Zeit, kann sich das Unternehmen mehr um seine Kernkompetenzen kümmern. Der genaugleiche Grundsatz kann auf uns Treuhänder angewandt werden: Warum sich um die Informationstechnologie, die Hardware die Back-ups und die Softwareupdates kümmern, wenn man dafür zu überschaubaren Kosten Profis haben kann? Zumal ich dann mit einer Cloud-Lösung Zeit gewinne, die ich für die Kunden und die Zukunft unseres Unternehmens einsetzen kann.




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