Serie über Bitcoin IV: Wo kann man Bitcoins kaufen? Admin

Bitcoin ist ein globales virtuelles Zahlungssystem und gleichzeitig der Namen für eine digitale Geldeinheit. Interessant dabei ist vor allem die hinter Bitcoin steckende Blockchain-Technologie: Diese wird als vierte industrielle Revolution bezeichnet, die Bereiche wie Finanzen, Energie, Industrie, Mobilität oder Gesundheit verändern könnte. Doch bevor wir die potenzielle Veränderungskraft der Blockchain-Technologie beleuchten, wollen wir heute aufgrund etlicher Anfragen von Leserinnen und Lesern die Frage beantworten: Wo kann man Bitcoins kaufen?

Die Website öffnet das Tor zur Bitcoin-Welt

Auf der Website kann man sich vorab über Einzelheiten von Bitcoin informieren. Ganz am Anfang wird unterstrichen: «Bitcoin ist Opensource. Das Design ist öffentlich. Bitcoin gehört niemandem und wird von niemandem kontrolliert. Jeder kann teilhaben.» Über den Link «Legen Sie los mit Bitcoin» wird man zuerst aufgefordert, sich zu informieren. Man erfährt dann einige Dinge, die man unbedingt wissen sollte, zum Beispiel: Man solle stets auf die Sicherheit achten. Der Bitcoin-Kurs sei ausserordentlich volatil, weshalb sich Bitcoin auf keinen Fall als Anlagemöglichkeit für Spargelder eigne. Bitcoin-Zahlungen seien nicht umkehrbar und nicht anonym, somit brauche es besondere Schutzmassnahmen. Und wichtig: Bitcoin sei noch sehr experimentell, weshalb seine Zukunft ungewiss sei.

«Wählen Sie ihre Wallet»

Dann kommt die Aufforderung «Wählen Sie ihre Wallet»: Man muss seine «Bitcoin-Geldbörse» herunterladen. Beispielsweise die «Bitcoin Wallet»: Diese ist einfach zu verwenden und zuverlässig, gleichzeitig aber sicher und schnell. Der Fokus ist auf «Dezentralisierung» und «Zero Trust» gerichtet: Kein zentraler Dienst wird für Bitcoin-bezogene Aktionen benötigt. Diese App ist speziell für technisch nicht so versierte Personen geeignet.

«Bitcoins besorgen»

Mit dem nächsten Schritt kann man sich «Bitcoins besorgen»: Man kann Bitcoins als Zahlungsmethode für Waren und Dienstleistungen akzeptieren, oder sie einem Freund oder jemandem in der Umgebung abkaufen. Man kann sie auch direkt an einer Börse, ein Bankkonto vorausgesetzt, kaufen. Beispielsweise bei der deutschsprachigen Bitcoin-Börse bitcoin.de.

Bitcoin-Börse bitcoin.de

Auf der Website der Bitcoin-Börse bitcoin.de wird erklärt, wie man Bitcoins zum welchem Kurs kaufen und verkaufen kann. Derzeit kostet der in der Regel volatile Bitcoin rund 1330 Euro. Die Börse bietet den Nutzern ausführliche «Fragen und Antworten» sowie einen kleinen Einführungskurs «Mein erster Bitcoin».

Wichtig: Bitcoin ist nicht die Währung der Zukunft

Wichtig ist es, zu wissen: Kryptowährungen wie Bitcoin sind interessante Experimente mit der Blockchain-Technologie und nicht die Währung der Zukunft. Der Wirtschaftsprofessor Ernst Baltensperger legt das in seinem Kommentar vom 11. Februar 2017 in der «Neuen Zürcher Zeitung» überzeugend dar: Bitcoins sind weder als allgemeines Zahlungsmittel akzeptiert, noch sind sie ein Bewertungsmassstab für Güter und Aktivitäten oder ein möglichst stabiles Wertaufbewahrungsmittel. Damit erfüllt die Kryptowährung Bitcoin keine einzige der drei Anforderungen an eine erfolgreiche Währung.
Auch im «simplepedia», dem Wiki, das kontroverse Themen möglichst einfach erklärt, wird im Bitcoin-Beitrag dieser neuen Kryptowährung jegliche Eigenschaft als allgemein anerkannte Zahlungsmethode abgesprochen. Das ultimative Urteil von «simplepedia»: «Als eine normale Zahlungsmethode für normale Alltagsdinge ungeeignet, als ‘Investment’ extrem riskant und unsicher.»

In der nächsten Ausgabe der META10-E-News lesen Sie, wie die Blockchain-Technologie, die dem Bitcoin zugrunde liegt, beispielsweise die Finanzindustrie und namentlich den kostengünstigen Zahlungsverkehr voranbringen könnte.

Zu Teil 1 der Bitcoin-Serie: Wer hat Bitcoin erfunden?

Zu Teil 2 der Bitcoin-Serie: Welche Idee steckt hinter Bitcoin?

Zu Teil 3 der Bitcoin-Serie: Blockchain ist eine revolutionäre Technologie der Zukunft

Zu Teil 5 der Bitcoin-Serie: Die Blockchain elektrisiert die Finanzindustrie








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